Anbahnung

Die „Anfangssymphonie“ einer Aufnahme muss gut vorbereitet sein und bedarf der Ruhe. Das vorsichtige Annähern an Ungewohntes und Fremdes fordert die Aufmerksamkeit von allen Beteiligten. Zunächst wird auf der Ebene der Erwachsenen möglichst viel geklärt. Eltern, Casemanagement, Mitarbeiterin und Fachberater vereinbaren Ziele, Zeiträume und mehr.

Jugendliche werden hier bereits in den Prozess mit einbezogen, Kinder erst nach dem Beginn der „Anfangssymphonie“.

In der Anbahnung wird prozessorientiert gearbeitet, wobei sich das Tempo stets nach dem richtet, was das Kind an Sicherheit und Zeit benötigt, um sich gegenüber der neuen und fremden Umgebung zu öffnen. Bei Jugendlichen mag das schneller der Fall sein als bei jüngeren Kindern.

An meiner Arbeit schätze ich die gute Verbindung von Arbeit und Familie, Beziehungsarbeit/Nähe im Alltag.

Sibylle Peterich-Ewulu