Die Verbundidee

Die Bremer Erziehungsstellen wurden als Verbund von seinerzeit vier Bremer Jugendhilfeeinrichtungen 1997 ins Leben gerufen. Im Fokus stand der Umstand, dass für eine größer werdende Gruppe von Kindern und Jugendlichen die bestehenden Angebote der Jugendhilfe nicht differenziert genug waren. Die Lücke zwischen Wohngruppenarbeit und Pflegekinderwesen wurde durch die Bremer Erziehungsstellen so geschlossen.

Der Verbundgedanke hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bremer Erziehungsstellen heute ein wichtiger Faktor innerhalb der differenzierten Jugendhilfeangebote in Bremen sind. Entscheidend dabei ist, dass die Einrichtungen im Interesse der Kinder und Jugendlichen Ressourcen gebündelt und somit eine Struktur geschaffen haben, die zielgerichtet und effektiv Erziehungsstellenarbeit möglich macht.

Auch wenn »Erziehungsstellen« in anderen Bundesländern schon etabliert waren, so flossen vor allem bewährte Standards der Heimerziehung maßgeblich mit in das Konzept ein. So wird bei den Bremer Erziehungsstellen großen Wert auf Beratung, Reflektion, fachliche Weiterentwicklung und Entlastung gelegt.

Merkmale der Bremer Erziehungsstellen sind u.a. die Koordinations- und Beratungsstelle, sowie die Zusammenfassung der vier Fachberater*innen in einem Team. Dies hat dazu geführt, dass von den Bremer Erziehungsstellen heute durchgängig ca. 50 Kinder und Jugendliche in mehr als 30 Erziehungsstellen betreut werden – eine echte Erfolgsgeschichte.

Ich arbeite gerne beim Einrichtungsverbund, da es dort viel Beratung und Unterstützung gibt.

Alexandra Goral